"Schulmediation verändert die Schulhauskultur"

Schulmediation

Schulmediation ist Mediation an Schulen.

Wir sehen Schulmediation als eine Möglichkeit der Konfliktregelung und gleichzeitigen Gewaltprävention.

Hier geht es vor allem um Senisibilisierung der Schüler, der Lehrer, der Schulleitung und der Eltern für eine Streitkultur an der Schule, die bei allen Beteiligten für eine friedliche Lösung von Konflikten sorgt.

 

Wir bieten an

  • Entwicklung eines Streitschlichterkonzepts, zugeschnitten auf die jeweilige Struktur der Schule
  • Ausbildung von Schülern zu Streitschlichtern (Konfliktlotsen)
  • Unterstützung von Lehrern in der Ausbildung der Schüler zu Streitschlichtern
  • Mediation bei Konflikten zwischen Lehrern und Schülern
  • Mediation zwischen Lehrern und Eltern
  • Mediation im Lehrerkollegium
  • Intervention bei Mobbing

Häufige Konflikte im Schulbereich sind

  • Mobbing
  • Gewaltanwendung unter Schülern
  • Auseinandersetzungen zwischen Lehrern und Schülergruppen
  • Unterschiedliche Vorstellungen von Eltern und Lehrern über das Erziehungsziel
  • Unerfüllbare Forderungen von Eltern an die Schulleitungen und Behörden
  • Konflikte zwischen Schülern und der Schulleitung

Schulmediation verändert die Schulhauskultur. Es gibt zwar nicht weniger Streit, aber er wird anders gelöst.

Ausgangspunkt bei der Streitschlichtung sind die Einstellungen der Schüler zum Thema Gewalt. Der Konfliktregelung durch Gewalt wird bei der Einführung von Gewaltpräventionsprogrammen die alternative Lösung der Streitschlichtung entgegengesetzt. Es geht uns darum, Kinder und Jugendliche nicht nur als Problemverursacher anzusehen, sondern sie mit ihren Problemlösekompetenzen und ganz eigenen Fähigkeiten und Stärken einzubeziehen. Es geht uns auch darum, die Schüler in ihrer Selbst- und Fremdwahrnehmung zu stärken, die Bedürfnisse und Interessen anderer besser zu verstehen lernen, sie in ihrer Kommunikationsfähigkeit zu stärken, um sie letztendlich zu Helfern auszubilden.

Die Schüler sind nach der Streitschlichterausbildung in der Lage, ihre Konflikte eigenverantwortlich oder mit Hilfe von ausgebildeten Lehrern konstruktiv zu lösen.

 

Mobbing

Mobbing ist heute eines der größten Probleme an Schulen und für die Lehrkräfte eine enorme Herausforderung, dem zu begegnen. In fast allen Klassen werden ein oder mehrere Schüler gemobbt. Mobbing tritt in allen Schulformen auf.

 

Durch herabsetzende und ausgrenzende Handlungen wird die Würde des gemobbten Schülers verletzt, indem gezielt das Selbstwertgefühl untergraben wird. Mobbing zielt darauf ab, einen anderen systematisch zu erniedrigen und zu schikanieren. Schüler, die gemobbt werden, verlieren das Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten, ihre schulischen Leistungen lassen nach. Als Folge der Isolation lassen sich depressive Tendenzen und Passivität, ebenso Beeinträchtigungen wie z.B. Schlafstörungen und Konzentrationsstörungen beobachten.

 

Wir arbeiten mit der Methode des No Blame Approach. Trotz der meist schwerwiegenden Problematik wird dabei auf Schuldzuweisungen und Bestrafungen verzichtet. Es geht hier um die direkte Intervention, mit dem Ziel, Mobbing zu stoppen. Wir arbeiten lösungsorientiert und nicht schuldzuweisend. Es geht vor allem darum, die Ressourcen und Fähigkeiten von Jugendlichen und Kindern sinnvoll zu nutzen, um wirksame und nachhaltige Lösungen zu finden.

 

Wie Sie uns erreichen können.